AGB
Die Bedingungen, unter denen du Benno nutzen kannst.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der Benno UG (haftungsbeschränkt) (im Folgenden „Anbieter“) und gewerblichen Nutzer:innen (im Folgenden „Nutzer“) über die Nutzung des Dienstes „Benno“.
(2) Benno richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind ausgeschlossen.
(3) Der Dienst steht ausschließlich Nutzern mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Benno ist ein Software-Dienst, der Nutzern hilft, über WhatsApp-Sprach- und Textnachrichten Rechnungen zu erstellen. Der Dienst transkribiert Sprache, extrahiert Rechnungsdaten und generiert ein PDF-Dokument.
(2) Benno nutzt künstliche Intelligenz (KI), um aus Sprach- und Texteingaben Rechnungsdaten zu extrahieren. Die Ergebnisse der KI-Verarbeitung sind Vorschläge, die vom Nutzer vor Bestätigung geprüft werden müssen. KI-generierte Inhalte können Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten.
(3) Benno ist kein Steuer-, Buchhaltungs- oder Rechtsberater. Die inhaltliche Richtigkeit der Rechnung — insbesondere Steuersätze, Pflichtangaben und Aufbewahrungspflichten — verantwortet der Nutzer. Die Nutzung von Benno ersetzt keine Beratung durch Angehörige der steuer- oder rechtsberatenden Berufe.
(4) Benno ist kein Archiv. Die gesetzliche Aufbewahrungspflicht für Rechnungen (§ 147 AO) liegt beim Nutzer. Der Nutzer ist verpflichtet, erstellte Rechnungen eigenständig zu sichern. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die dauerhafte Verfügbarkeit gespeicherter Dokumente.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Nutzer Bennos WhatsApp-Nummer zum ersten Mal anschreibt und die AGB akzeptiert.
(2) Bei Buchung eines kostenpflichtigen Tarifs kommt zusätzlich ein entgeltlicher Nutzungsvertrag durch Bestätigung der Bestellung zustande.
§ 4 Leistungen und Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter stellt den Dienst nach dem Stand der Technik bereit und strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel an. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsfenster sowie höhere Gewalt.
(2) Geplante Wartungen werden, soweit möglich, vorab angekündigt und außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.
(3) Der Dienst ist abhängig von Drittanbietern (WhatsApp Cloud API, LLM-Dienstleister, Spracherkennung). Störungen bei Drittanbietern stellen keinen Mangel des Dienstes dar, sofern der Anbieter angemessene Maßnahmen zur Auswahl und Überwachung getroffen hat.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Die jeweils gültigen Preise ergeben sich aus der Preisübersicht auf heybenno.de/#preise. Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Zahlung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung über unseren Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., Dublin, Irland. Der Vertrag über die Zahlungsabwicklung kommt zwischen dem Nutzer und dem Anbieter zustande, nicht mit Stripe.
(3) Befindet sich der Nutzer mit der Zahlung im Verzug, kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Mahnung sperren.
(4) Der Anbieter kann die Preise für laufende Verträge mit einer Ankündigungsfrist von mindestens sechs Wochen zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums anpassen. Der Nutzer wird per E-Mail oder WhatsApp über die Änderung informiert und hat das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung zu kündigen. Nutzt der Nutzer den Dienst nach Inkrafttreten weiter, gilt die neue Preisgestaltung als akzeptiert.
§ 6 Mitwirkungspflichten und Freistellung
(1) Der Nutzer ist verpflichtet, die in der Vorschau angezeigten Rechnungsdaten vor dem Erstellen der finalen PDF zu prüfen. Die Bestätigung erfolgt durch Drücken des „Bestätigen“-Buttons im Chat.
(2) Der Nutzer trägt die Verantwortung für die Korrektheit der Daten — insbesondere Steuersätze, Beträge, Empfängeranschriften und Pflichtangaben nach § 14 UStG.
(3) Der Nutzer stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf der inhaltlichen Unrichtigkeit vom Nutzer bestätigter Rechnungen beruhen, es sei denn, der Nutzer hat die Unrichtigkeit nicht zu vertreten.
§ 7 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie für Schäden aus der Verletzung einer vom Anbieter übernommenen Garantie.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf — insbesondere die Bereitstellung des Dienstes, die korrekte Berechnung von Rechnungsbeträgen durch die Software und die sichere Speicherung der Nutzerdaten.
(3) Die Haftung nach Abs. 2 ist der Höhe nach begrenzt auf 50 % der vom Nutzer in den zwölf Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlten Vergütung, mindestens jedoch 500 €.
(4) Für Schäden aus inhaltlich falschen Rechnungen haftet der Anbieter nur, soweit der Fehler auf eine Fehlfunktion der Software zurückzuführen ist. Für die Richtigkeit der vom Nutzer eingegebenen und bestätigten Daten übernimmt der Anbieter keine Haftung.
(5) Im Übrigen ist die Haftung — gleich aus welchem Rechtsgrund — ausgeschlossen.
§ 8 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Kostenlose Nutzung ist jederzeit ohne Frist beendbar — schreib Benno einfach „Konto löschen“.
(2) Kostenpflichtige Tarife laufen einen Monat (bzw. ein Jahr bei Jahresabrechnung) und verlängern sich um den gleichen Zeitraum, wenn nicht spätestens 14 Tage vor Ende der Laufzeit gekündigt wird.
(3) Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail, WhatsApp-Nachricht).
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) bleibt unberührt.
(5) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Nutzer seine Daten (Rechnungen, Kundenstammdaten) für 30 Tage zum Export in einem maschinenlesbaren Format (CSV, PDF) bereit. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 9 Änderungen des Dienstes und der AGB
(1) Der Anbieter kann den Funktionsumfang des Dienstes weiterentwickeln und anpassen, solange der vertragswesentliche Leistungskern nicht eingeschränkt wird.
(2) Änderungen dieser AGB werden dem Nutzer mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Der Anbieter wird in der Änderungsmitteilung auf die Widerspruchsfrist und die Folgen des Schweigens gesondert hinweisen. Im Falle des Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in unseren Datenschutzhinweisen.
(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Nutzers verarbeitet (insbesondere Kundendaten auf Rechnungen), schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
Stand: Mai 2026