Datenschutzerklärung
Wie wir mit deinen Daten umgehen — transparent und DSGVO-konform.
1. Verantwortlicher
Benno UG (haftungsbeschränkt)
Speditionstr. 15a
40221 Düsseldorf
E-Mail: datenschutz@heybenno.de
Geschäftsführer: Lars Müller
2. Verarbeitungszwecke und Rechtsgrundlagen
Wir verarbeiten personenbezogene Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung):
- WhatsApp-Nachrichten (Text und Sprache) zur Rechnungserstellung
- Geschäftsdaten (Firmenname, Inhabername, Adresse, Steuernummer, USt-IdNr., IBAN, BIC, Bankname) zur Rechnungsstellung
- Kundendaten (Name, Aliase, Adresse, USt-IdNr.) für die Rechnungsadressierung und Kundenerkennung
- Mitarbeiter-Telefonnummern für die Multi-Phone-Funktion (Betrieb-Tarif)
- Rechnungsdaten (Positionen, Beträge, Steuern, PDF-Dateien, ZUGFeRD-XML)
- Rechnungs-Zustellmetadaten von WhatsApp (Nachrichtenkennung, Zustellstatus, Fehlercode und Zeitpunkte) zur Zustellkontrolle und Fehlerdiagnose beim vertraglichen Rechnungsversand
- Angebots- und Kostenvoranschlagsdaten (Positionen, Beträge, Kundendaten, PDF-Dateien) zur Erstellung von Angeboten, Kostenvoranschlägen und Auftragsbestätigungen
Auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) verarbeiten wir außerdem:
- Konto-Portal-Anmeldung per WhatsApp-OTP: Ihre Telefonnummer wird verwendet, um einen Einmal-Login-Code und einen Login-Link per WhatsApp zu versenden. Dabei wird ein temporärer Datensatz mit Ihrer Telefonnummer, einem Hash des Codes und einem zufälligen Token gespeichert. Bei der ersten Anmeldung wird automatisch ein Benutzerkonto erstellt (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Vertragserfüllung).
Zur Rechnungserstellung werden folgende Daten an unseren LLM-Dienstleister (Scaleway SAS, Frankreich) übermittelt: Kundennamen und Aliase aus Ihrem Kundenbuch, Ihre Branche und Stundensatz sowie der Freitext bzw. die Transkription Ihrer WhatsApp-Nachricht. Zur Einordnung Ihrer Anfrage werden zusätzlich die letzten Nachrichten des Gesprächsverlaufs (gekürzt auf je 500 Zeichen) übermittelt. Adressen aus Ihrem Kundenbuch sowie Bankdaten und Steuernummern Ihrer Kunden werden dabei nicht übermittelt. Bei Korrekturen an einem Rechnungs- oder Angebotsentwurf sowie bei Rückfragen zu einem offenen Entwurf wird jedoch die Empfängeradresse des aktuellen Entwurfs (Name, Straße, PLZ, Ort) mitgesendet, damit eine bereits korrigierte Adresse bei weiteren Änderungen erhalten bleibt bzw. Ihre Frage zum Entwurf beantwortet werden kann; auch der übermittelte Gesprächsverlauf kann diese Adresse enthalten (z. B. aus einer Rechnungsvorschau).
Ausfallsicherung (Failover): Bei Ausfall oder Zeitüberschreitung unseres primären LLM-Dienstleisters wird die Einordnung Ihrer Anfrage ersatzweise durch Mistral AI (La Plateforme, Frankreich) durchgeführt — ausschließlich für die Dauer der Störung und im identischen Datenumfang wie bei der Einordnung durch Scaleway. Adressen aus Ihrem Kundenbuch sowie Bankdaten und Steuernummern Ihrer Kunden werden auch hierbei nicht übermittelt; der mitgesendete Gesprächsverlauf kann jedoch die Empfängeradresse des aktuellen Entwurfs enthalten (z. B. aus einer Rechnungsvorschau). Die Verarbeitung erfolgt innerhalb der EU (Frankreich); die Daten werden von Mistral AI nicht gespeichert (transiente Verarbeitung gemäß Mistral AVV).
Während der Erstregistrierung (Onboarding) werden Ihre eingegebenen Geschäftsdaten — einschließlich Adresse, Steuernummer und IBAN — zur Strukturerkennung an Scaleway SAS übermittelt. Dies ist technisch erforderlich, um Ihre Freitext-Eingaben korrekt zu interpretieren. Die Daten werden von Scaleway nicht gespeichert (transiente Verarbeitung gemäß Scaleway AVV).
Sprachnachrichten werden ausschließlich zur Transkription auf unserem eigenen EU-Server verarbeitet; die Audiodatei selbst wird nach der Verarbeitung nicht gespeichert (transiente Verarbeitung).
Zur Qualitätssicherung und um unsichere Werte vor Ihrer Bestätigung kenntlich zu machen, speichern wir je Rechnungsentwurf vorübergehend das Transkript Ihrer Sprachnachricht, die daraus extrahierten Felder sowie technische Konfidenzsignale (z. B. Wort-Wahrscheinlichkeiten der Spracherkennung). Diese personenbezogene Nutzlast wird nach 60 Tagen automatisch gelöscht; nur anonymisierte Kennzahlen (Feldnamen und Konfidenz-Indikatoren ohne Inhalte) bleiben zur Verbesserung der Erkennungsgenauigkeit erhalten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Qualität und Sicherheit der KI-gestützten Rechnungserstellung).
Unternehmererklärung beim Upgrade: Beim Abschluss eines kostenpflichtigen Tarifs bestätigen Sie, als Unternehmer bzw. Betrieb und nicht als Verbraucher abzuschließen. Diese Bestätigung wird als Vermerk zum Vertrag gespeichert (bei unserem Zahlungsdienstleister Stripe, siehe Abschnitt 3) und dient dem Nachweis, dass sich unser Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet. Die Erklärung ist Voraussetzung des kostenpflichtigen Vertrags — Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung), wie bei den übrigen an Stripe übermittelten Vertragsdaten. Der Vermerk wird beim Zahlungsdienstleister am Abonnement gespeichert und mit dem dortigen Kundendatensatz gelöscht; eine Kündigung allein beendet die Speicherung nicht.
Kontaktformular: Bei Nutzung unseres Kontaktformulars verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Nachricht auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Bearbeitung von Anfragen). Die Daten werden nach 12 Monaten automatisch gelöscht. Eine frühere Löschung können Sie jederzeit per E-Mail an datenschutz@heybenno.de verlangen.
Client-seitige Fehlerberichte: Tritt beim Aufruf unserer Startseite ein JavaScript-Fehler auf, der das Laden der Seite verhindern würde, übermittelt der Browser einen automatischen Fehlerbericht an unseren Server. Verarbeitet werden dabei: Fehlermeldung und Stacktrace, der User-Agent Ihres Browsers sowie der besuchte Pfad (ohne Query-Parameter oder Fragment). Im Fehlerbericht selbst werden keine Cookies, keine IP-Adressen und keine Referrer-Informationen übermittelt; serverseitige Zugriffsprotokolle verarbeiten Ihre IP-Adresse transient zur Abwehr von Missbrauch und werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht (DSGVO Art. 5 Abs. 1 lit. e). Die Berichte selbst werden nach 30 Tagen bei unserem Auftragsverarbeiter Sentry (siehe unten) automatisch gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer fehlerfreien Bereitstellung der Website).
Werbe-Attribution (Click-to-WhatsApp-Anzeigen): Wenn Sie uns über eine Anzeige bei Meta (Facebook/Instagram) per WhatsApp kontaktieren, übermittelt Meta mit Ihrer ersten Nachricht nach dem Anzeigenklick eine Klick-Kennung (ctwa_clid) und die Kennung der angeklickten Anzeige. Wir speichern ausschließlich diese beiden Kennungen sowie den Zeitpunkt der Erfassung, um zu messen, welche unserer Anzeigen zu Registrierungen führen – die Klick-Kennung ordnet dabei Ihren konkreten Anzeigenklick Ihrer Registrierung zu (Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an der Erfolgsmessung eigener Werbung). Anzeigentexte oder -bilder speichern wir nicht; es findet kein Profiling statt und die Kennungen werden nicht an Dritte weitergegeben. Auswertungen erfolgen ausschließlich als zusammengefasste Zahlen je Anzeige. Die Klick-Kennung wird nach 90 Tagen automatisch gelöscht; bei Löschung Ihres Kontos werden beide Kennungen sofort gelöscht. Kontaktieren Sie uns ohne Anzeigenklick, fallen diese Daten nicht an.
Kampagnenlinks auf der Startseite: Beim Aufruf lesen wir utm_source, utm_medium, utm_campaign und utm_content sowie das Vorhandensein von fbclid/gclid. Optional nutzen wir den Herkunfts-Host aus dem Referrer; er wird nicht immer vom Browser übermittelt. Daraus entsteht eine kurze Kanal-/Kampagnenkennung mit höchstens 32 Zeichen. Die Werte von fbclid und gclid sowie der vollständige Referrer werden nicht für die Attribution gespeichert oder an WhatsApp weitergereicht. Beim WhatsApp-Klick zählen wir die Kennung im technischen Ereignisprotokoll (30 Tage), ohne IP-Adresse, Browserkennung oder Verbindung zum Betrieb. Die Kennung steht sichtbar im Nachrichtenvorschlag. Senden Sie diesen als erste Nachricht, speichern wir sie einmalig am Betrieb. Eine bestehende Quelle wird nicht überschrieben; eine vorhandene Click-to-WhatsApp-Kennung hat Vorrang. Die Quelle bleibt bis zur Kontolöschung oder dem Zurücksetzen der Einrichtung gespeichert und ist Teil Ihrer Datenauskunft. Zweck ist Reichweitenmessung je Kanal: zusammengefasste Registrierungen, Aktivierungen und Nutzung ab Woche vier. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Erfolgsmessung eigener Werbung). Es entstehen keine personenbezogenen Klickprofile, kein Profiling, keine Werbe-Pixel, keine Drittanbieter-Skripte und keine Cookies oder localStorage-Einträge für diese Messung. Es erfolgt kein Abgleich mit Werbeplattformen. Die gesendete Nachricht unterliegt der gewöhnlichen Nachrichtenaufbewahrung (90 Tage, Abschnitt 4).
Creator-Empfehlungslinks: Bei einem Einstieg über einen Creator bleibt dessen Empfehlungscode in den durchlaufenen öffentlichen Links erhalten. Der WhatsApp-Link enthält ihn im sichtbaren Nachrichtenvorschlag. Senden Sie diesen ab, steht der Code in Ihrer ersten Nachricht. Pro Creator zählen wir nur zusammengefasste Website-Anfragen und erzeugte WhatsApp-Weiterleitungen, ohne Besucher- oder Klick-ID, IP-Adresse, Browserkennung, Cookies oder Einträge im Browserspeicher für diese Messung. Diese Zähler zeigen weder die Zahl einzelner Menschen noch, ob WhatsApp tatsächlich geöffnet wurde.
Selbst genannte Akquise-Quelle: Am Ende der Einrichtung stellen wir Ihnen einmalig die optionale Frage, wie Sie auf Benno aufmerksam geworden sind. Sie können die Frage überspringen („später“). In Ihr Betriebsprofil übernehmen wir nicht Ihre Antwort im Wortlaut, sondern ausschließlich eine von sechs vorgegebenen Kategorien (Empfehlung, Suche, Social Media, Innung/Kammer/Verband, Zeitung/Flyer/Messe, Sonstiges). Lässt sich Ihre Antwort keiner Kategorie zuordnen, wird keine Kategorie gespeichert. Ihre Chat-Nachricht selbst unterliegt — wie jede andere Nachricht — dem Nachrichtenverlauf (Abschnitt 4, 90 Tage). Zweck ist allein die zusammengefasste Auswertung, über welche Kanäle Handwerker zu uns finden – kein Profiling, keine Weitergabe (Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Haben wir Ihre Registrierung bereits einem Anzeigenklick oder Kampagnenlink zugeordnet, stellen wir die Frage nicht. Die Kategorie wird bei Löschung Ihres Kontos sofort gelöscht.
3. Empfänger und Auftragsverarbeiter
- Hetzner Online GmbH — Server-Hosting, Deutschland
- Hetzner Online GmbH — Verschlüsselte Backups, Deutschland
- Scaleway SAS — LLM-Verarbeitung, Frankreich
- Mistral AI — LLM-Routing-Failover (nur bei Ausfall des primären LLM-Dienstleisters Scaleway), Frankreich
- Eigener GPU-Server — Sprachtranskription (Whisper, selbst gehostet), EU
- WhatsApp Ireland Ltd. — WhatsApp Business Platform (Cloud API, Nachrichtenzustellung), Irland. Eine etwaige Drittlandübermittlung an Meta Platforms, Inc. (USA) erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework.
- Google Ireland Ltd. — Google Workspace (E-Mail-Kommunikation: Support, Datenschutzanfragen), Irland (Datentransfer auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework)
- Stripe Payments Europe Ltd. — Zahlungsabwicklung, Irland, auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) (Datentransfer auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework). Übermittelt werden Ihre E-Mail-Adresse (sofern hinterlegt), eine interne Kennung zur Zuordnung sowie der Vermerk, dass Sie den Vertrag als Unternehmer abgeschlossen haben (Nachweis der Unternehmererklärung). Zahlungsdaten (Kreditkarte/SEPA, Rechnungsadresse) werden direkt von Stripe beim Bezahlvorgang erhoben.
- Sentry (Functional Software Inc.) — Fehlerüberwachung, Deutschland. Fehlerberichte werden vor Übermittlung automatisch von personenbezogenen Daten bereinigt (E-Mail, Telefonnummer, IP-Adresse).
Alle Auftragsverarbeiter unterliegen DSGVO-konformen Vereinbarungen (Art. 28 DSGVO). Mit Ausnahme von WhatsApp, Google und Stripe erfolgt die gesamte Datenverarbeitung innerhalb der EU/des EWR. Der Datentransfer in die USA erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework.
4. Speicherdauer
- Bestätigte Rechnungen: 10 Jahre. Gesetzlich vorgeschrieben sind 8 Jahre (§ 14b Abs. 1 UStG; § 147 Abs. 1 Nr. 4 AO; § 257 Abs. 4 HGB); die freiwillige Aufbewahrung der Jahre 9 und 10 beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an lückenloser Beleg- und Betriebsprüfungssicherheit; die Festsetzungsfrist kann die Frist verlängern, § 147 Abs. 3 Satz 5 AO).
- Entwurfsrechnungen: 7 Tage
- Werbewiderspruch („STOP“): Der Zeitpunkt Ihres Widerspruchs bleibt gespeichert, bis der Inhaber-Anschluss ihn mit „START“ zurücknimmt oder Ihr Konto gelöscht wird. Er ist der Nachweis dafür, dass wir Ihren Widerspruch beachten (§ 7 UWG legt die Nachweislast dem Absender auf).
- Muster-Rechnungen: 14 Tage. Wenn Sie Benno vor der Einrichtung Ihres Betriebs ausprobieren, entsteht eine Rechnung als Muster (Wasserzeichen, Platzhalter-Absender, keine Rechnungsnummer – kein steuerliches Dokument). Muster gehen nie an Ihre Kunden – Sie erhalten sie nur selbst im Chat – und werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht, inklusive der zugehörigen PDF-Datei.
- Angebote, Kostenvoranschläge und Auftragsbestätigungen:
Entwürfe 7 Tage; bestätigte Dokumente bleiben als Ihre
Geschäftsunterlagen gespeichert und werden nicht nach
Fristablauf automatisch gelöscht (abrufbar im Konto-Portal).
Hintergrund: ein Angebot mit Auftragsbezug – insbesondere eine
bestätigte Auftragsbestätigung – ist ein abgesandter
Geschäftsbrief und damit mindestens 6 Jahre
aufzubewahren (§ 147 Abs. 1 Nr. 2/3 i. V. m.
Abs. 3 AO, § 257 Abs. 1 Nr. 2/3 i. V. m.
Abs. 4 HGB; Fristbeginn zum Jahresende, § 147
Abs. 4 AO / § 257 Abs. 5 HGB). Die zugrunde liegende WhatsApp-Nachricht und
die erfassende Telefonnummer werden – wie bei Rechnungen –
nach 180 Tagen automatisch gelöscht; sie gehören
nicht zum aufbewahrungspflichtigen Dokument.
Bei Löschung einzelner Kunden (Art. 17) werden Angebote, Kostenvoranschläge und noch nicht bestätigte Auftragsbestätigungen anonymisiert: Empfängerdaten, die zugrunde liegende Diktatnachricht, Notizen und das PDF entfallen. Der Vorgang selbst bleibt als Ihr Geschäftsdatensatz erhalten – einschließlich der Leistungspositionen, deren Beschreibungstexte aus Ihrem Diktat stammen und im Einzelfall Hinweise auf Empfänger oder Baustelle enthalten können; bestätigte Auftragsbestätigungen bleiben wegen der Aufbewahrungspflicht inhaltlich erhalten (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO) – wie bei Rechnungen. Diese kundenbezogene Löschung ist nicht möglich, solange zu demselben Kunden noch eine Rechnung besteht; die Empfängerdaten auf seinen Angeboten bleiben dann bis zur Kontolöschung erhalten. Bei Löschung Ihres gesamten Kontos werden alle Angebotsdokumente einschließlich PDF vollständig gelöscht; für die Erfüllung Ihrer eigenen Aufbewahrungspflichten exportieren Sie Ihre Unterlagen bitte vorher über das Konto-Portal. - Nach Vertragsende: 30 Tage. Endet Ihr Vertrag, stellen wir Ihnen Ihre Daten für 30 Tage zum Export bereit (Ihr Zugang bleibt dafür offen). Danach werden alle Daten automatisch gelöscht – Firmen- und Bankdaten, Kundenbuch, Angebote, Entwürfe, Telefonnummern, Nutzerkonten und Gespräche. Bestätigte Rechnungen bleiben wegen der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht erhalten; ihre übrigen personenbezogenen Daten werden anonymisiert (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO).
- Unternehmererklärung beim Upgrade: als Vermerk am Abonnement bei Stripe. Sie wird mit dem dortigen Kundendatensatz gelöscht – das geschieht bei einer Löschanfrage (Art. 17) oder bei Löschung Ihres Kontos, nicht automatisch mit einer Kündigung. In unseren eigenen Systemen wird die Erklärung nicht gespeichert.
- Konversationen: 90 Tage nach letzter Nachricht
- Nachrichtenverlauf: 90 Tage. Gesendete und empfangene WhatsApp-Nachrichten werden zur Verarbeitung gespeichert und nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
- Technischer Empfangspuffer: Eingehende Nachrichten werden beim Empfang kurzzeitig zwischengespeichert, damit sie bei einer technischen Störung nicht verloren gehen. Dieser Puffer wird unmittelbar nach der Verarbeitung gelöscht (Sekunden); schlägt die Verarbeitung fehl, spätestens nach 7 Tagen.
- Rechnungs-Zustellmetadaten: 180 Tage. Für den Versand einer Rechnung speichern wir die von WhatsApp stammende Nachrichtenkennung, den Status (angenommen, gesendet, zugestellt, gelesen oder fehlgeschlagen), einen maschinenlesbaren Fehlercode und die zugehörigen Zeitpunkte. Die Angaben dienen ausschließlich der Zustellkontrolle und Fehlerdiagnose und werden danach automatisch gelöscht.
- Original-Sprachnachrichten: Audiodateien werden nicht gespeichert (transiente Verarbeitung). Der transkribierte Text wird nach 180 Tagen gelöscht.
- Extraktions-Qualitätsdaten: Transkript, extrahierte Felder und Konfidenzsignale je Rechnungsentwurf werden nach 60 Tagen automatisch gelöscht; anonymisierte Kennzahlen ohne Inhalte bleiben erhalten.
- Werbe-Klick-Kennung (ctwa_clid): 90 Tage, danach automatische Löschung. Die Kennung der angeklickten Anzeige und der Erfassungszeitpunkt bleiben für zusammengefasste Auswertungen je Anzeige gespeichert; alle drei Werte werden bei Löschung Ihres Kontos sofort gelöscht (siehe Abschnitt 2, Werbe-Attribution).
- Selbst genannte Akquise-Quelle: Kategorie bleibt für zusammengefasste Auswertungen gespeichert und wird bei Löschung Ihres Kontos sofort gelöscht (siehe Abschnitt 2, Selbst genannte Akquise-Quelle).
- Kampagnenquelle der Startseite: Kennung am Betrieb bis zur Kontolöschung oder zum Zurücksetzen der Einrichtung; CTA-Ereignisse ohne Personenbezug 30 Tage. Keine gespeicherten fbclid/gclid-Werte für diese Attribution.
- Verschlüsselte Backups: Können gelöschte Daten enthalten, da Backups die 10-jährige Aufbewahrung bestätigter Rechnungen abdecken (gesetzliche Mindestpflicht 8 Jahre, freiwillig 10 Jahre) und bis zu 11 Jahre aufbewahrt werden (tägliche Sicherungen 30 Tage, wöchentliche 1 Jahr, monatliche 11 Jahre). Eine gezielte Löschung einzelner Datensätze aus verschlüsselten Backups ist technisch nicht möglich (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO). Diese Frist ist organisatorisch abgesichert, nicht automatisch erzwungen: die Backups laufen im Append-only-Betrieb, das Ablaufdatum wird zunächst nur vermerkt; endgültig freigegeben werden abgelaufene Sicherungen erst beim Wartungslauf, der einen gesonderten Schlüssel erfordert. Bis dahin können einzelne Archive länger vorliegen.
- Login-Codes (OTP): 5 Minuten Gültigkeit; Upgrade-Links: 60 Minuten Gültigkeit. Automatische Löschung 1 Stunde nach Ablauf. Fehlgeschlagene Anmeldeversuche werden zur Missbrauchserkennung gezählt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse an IT-Sicherheit).
- Unvollständige Registrierungen: 30 Tage
- Admin-/Konto-Sitzungen: Max. 24 Stunden plus bis zu 1 Stunde Bereinigungsverzögerung. IP-Adresse und Browser-Kennung werden zur Missbrauchserkennung gespeichert (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse an IT-Sicherheit). Löschung erfolgt bei Abmeldung, Sitzungsablauf oder Art. 17-Löschung des Betriebs.
Hinweis zu bestätigten Rechnungen: Bei einer Löschanfrage (Art. 17 DSGVO) werden bestätigte Rechnungen gemäß Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO nicht gelöscht, da sie der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht von 8 Jahren nach § 14b Abs. 1 UStG, § 147 Abs. 1 Nr. 4 AO und § 257 Abs. 4 HGB unterliegen (Benno bewahrt sie freiwillig 10 Jahre auf). Bei der Löschung Ihres gesamten Kontos werden alle anderen personenbezogenen Daten (Geschäftsprofil, Kundendaten, Konversationen, Entwurfsrechnungen sowie Angebote, Kostenvoranschläge und Auftragsbestätigungen) vollständig gelöscht bzw. anonymisiert. Löschen Sie dagegen nur einzelne Kunden aus Ihrem Kundenbuch, bleiben bestätigte Auftragsbestätigungen wegen ihrer eigenen Aufbewahrungspflicht inhaltlich erhalten – die Einzelheiten stehen in Abschnitt 4 unter „Angebote, Kostenvoranschläge und Auftragsbestätigungen“. Beim Zahlungsdienstleister löschen wir den Kundendatensatz samt Abonnements — und damit auch die dort vermerkte Unternehmererklärung (siehe Abschnitt 4). Zahlungsbelege, die Stripe eigenen gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterwirft, bleiben davon unberührt (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO).
5. Ihre Rechte (Art. 15–21 DSGVO)
- Auskunft (Art. 15): Schreiben Sie „meine daten“ an Benno auf WhatsApp für eine Übersicht Ihrer gespeicherten Firmendaten. Eine vollständige Auskunft über alle zu Ihnen gespeicherten Daten erhalten Sie per E-Mail an datenschutz@heybenno.de
- Löschung (Art. 17): Schreiben Sie „lösche meine daten“ an Benno auf WhatsApp, oder kontaktieren Sie uns per E-Mail an datenschutz@heybenno.de
- Datenübertragbarkeit (Art. 20): Im Konto-Portal unter Einstellungen laden Sie mit „Alle Daten herunterladen“ ein ZIP mit allen bestätigten Rechnungen und Angeboten als PDF sowie dem DATEV-Export herunter
- Widerspruch (Art. 21): Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit der Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zu widersprechen, die auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) erfolgt – etwa der Werbe-Attribution nach Anzeigenklick (Abschnitt 2). Per E-Mail an datenschutz@heybenno.de
- Widerspruch gegen Direktwerbung (Art. 21 Abs. 2): Schreiben Sie Benno per WhatsApp „STOP“, wenn gerade kein Vorgang läuft (während einer Storno- oder Löschabfrage bricht dasselbe Wort diesen Vorgang ab). Formlos geht es jederzeit auch per E-Mail an datenschutz@heybenno.de. Danach schreiben wir Sie nicht mehr von uns aus an — keine Empfehlungs-Nachrichten, keine Produkt-Tipps, keine Upgrade-Hinweise. Erklärungen zu einem von Ihnen ausgelösten Vorgang bleiben davon unberührt – etwa ein Hinweis direkt zur gerade erstellten Rechnung, oder nach einem Upgrade die Information, wo Sie den Benno-Vermerk auf Ihren Rechnungen abschalten. Das ist keine Werbung, sondern die Erklärung dessen, was Sie gebucht haben. Antworten auf Ihre eigenen Nachrichten, Rechnungen, Zahlungserinnerungen und Vertragsinformationen laufen weiter. Wir speichern dazu den Zeitpunkt Ihres Widerspruchs. Mit „START“ nimmt der Inhaber-Anschluss ihn wieder zurück
- Widerruf, Berichtigung, Einschränkung: Per E-Mail an datenschutz@heybenno.de
6. Datensicherheit (Art. 32 DSGVO)
- Verschlüsselung sensibler Daten (IBAN, Steuernummer) mittels Fernet in Ihrem Betriebsprofil. Die Verschlüsselung schützt den gespeicherten Profilwert; sie bedeutet nicht, dass die Angaben nirgends im Klartext vorkommen. Im Klartext erscheinen sie insbesondere auf Ihren Rechnungen – die Steuernummer als Pflichtangabe nach § 14 Abs. 4 UStG, die IBAN als Zahlungsangabe, damit Ihr Kunde überweisen kann. Auf Angeboten steht nur die Steuernummer. Im Klartext erscheinen sie außerdem in Ihren eigenen Bestätigungsnachrichten im Chat, in der eingehenden WhatsApp-Nachricht, mit der Sie uns die Angabe übermittelt haben (Teil des Nachrichtenverlaufs, Löschung nach 90 Tagen, siehe Abschnitt 4) sowie gegenüber einem gesondert geschützten Administrationszugang, über den die Felder entschlüsselt abrufbar sind. Auf bestätigten Rechnungen sind beide Angaben als unveränderlicher Abzug gespeichert, weil sie nach § 147 AO lesbar bleiben müssen. Der Administrationszugang steht ausschließlich einem eng begrenzten Personenkreis auf Betreiberseite offen und ist durch einen gesonderten Schlüssel geschützt; er wird für Betrieb, Unterstützung bei Anfragen und Störungsbehebung genutzt
- TLS-verschlüsselte Kommunikation
- Verschlüsselte Backups
- Datenverarbeitung überwiegend innerhalb der EU/des EWR; einzelne in Abschnitt 3 benannte Drittlandübermittlungen (WhatsApp, Google, Stripe) erfolgen auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework
7. Beschwerderecht
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestr. 2–4, 40213 Düsseldorf
www.ldi.nrw.de